Neues EU-Geldwäsche-Gesetz: Buchmacher bleiben befreit

Neues EU-Geldwäsche-Gesetz: Buchmacher bleiben befreit

Es war schon länger bekannt, dass die EU-Kommission neue Regeln für die Vermeidung von Geldwäsche aufstellen bzw. vorhandene verschärfen wollte. Deshalb fürchteten Buchmacher nun endlich auch davon betroffen zu sein. Während sie den Beginn von Cheltenham feiern, gibt es jetzt noch einen Grund zur Freude. Auch dieses Mal blieb die iGaming-Industrie verschont.

Natürlich müssen die Anbieter alles unternehmen, um Geldwäsche auf ihren Plattformen und in den Wettbüros zu vermeiden. Jedoch findet die vierte Geldäsche-Richtlinie bei ihnen keine Anwendung.

Gesetze für Gambling sind in Ordnung

Neues EU-Geldwäsche-Gesetz: Buchmacher bleiben befreitDie Gambling Commission hatte sich im Zuge der neuen Ideen zu den „Licence Conditions and Codes of Practice“ (LCCP) auch den Gambling-Markt betrachtet. Es wurden deshalb keine Maßnahmen zur Straffung der Spielregeln erteilt, weil man die bisherigen Rahmenbedingungen als vernünftig aufgestellt betrachtete. Und weil das so ist, wurden Sportwetten als „wenig risikoreich“ im Bezug auf potentielle Geldwäsche-Orte eingestuft.

David Clifton gilt als Lizensierungsexperte bei Clifton Davies und erklärte: „Es war eine überraschende Entscheidung, auch für mich. Die Regierung hat alle Gambling Service Anbieter von den neuen Regeln ausgeschlossen“. Für alle regionalen wie internationalen Anbieter von Casinospielen sieht es dagegen schlecht aus. Sie müssen sich den neuen Rahmenbedingungen, welche als „4MLD“ abgekürzt werden, unterwerfen.

Es kann sich jederzeit etwas ändern

Eine Warnung wurde im selben Atemzug ausgegeben. In dieser erklärte man, dass sich die Sichtweise jederzeit ändern könnte. Wenn sich also die Gambling Commission dazu verpflichtet fühlt, könnten Sportwetten in kürzester Zeit härtere Auflagen zum Schutz vor Geldwäsche erhalten.

Für den Moment jedoch, gelten Sportwetten als nicht gefährdet. Es ist gut zu sehen, dass hier die einzelnen Gambling-Branchen differenziert betrachtet werden. Auch künftig sollte Anbietern viel daran gelegen sein, sich an die existierenden Gesetze und Lizenzbedingungen zu halten.

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