Mayweather vs. McGregor ließ Buchmacher aufblühen

Mayweather vs. McGregor ließ Buchmacher aufblühen
Quelle: Andrius Petrucenia (flickr.com)

Am vergangenen Wochenende haben sich die Buchmacher über große Umsätze freuen dürfen. Das trifft zumindest auf jene zu, welche Quoten zum Boxkampf des Jahres angeboten hatten. Box-Legende Floyd Mayweather trat gegen den MMA-Champion Conor McGregor an. Gekämpft wurde dabei nach den Standards des Boxsports. Was eine große Umstellung für McGregor bedeutete. Trotzdem war er zu Beginn voll dabei und kurzzeitig vielleicht sogar in Führung gewesen.

Am Ende gewann jedoch Mayweather in der 10. Runde durch technischen K.O. Kein Wunder, McGregor kämpfte, trotz guter Vorbereitung, mit den immensen Einschränkungen. Ellenbogen, Knie und andere Techniken waren ihm untersagt.

Kein Knockout in der vierten Runde

Viele hatten McGregor nicht mehr als vier Runden gegeben, dann sollte er am Boden liegen. Doch er steckt deutlich mehr Treffer ein. Bis auf wenige Buchmacher, hielten die meisten dann doch zum routinierten Mayweather. Schon im Ruhestand befindlich, kehrte er noch einmal für seinen 50. Profisieg zurück.

Paddy Power hatte es sich nicht nehmen lassen und Mayweather gesponsert. Wie Lee Price erzählte, war sein Unternehmen ein Favorit des Underdogs gewesen. Jedoch musste man realistisch bleiben und dem Profi des Boxsports die größeren Siegchancen zusprechen.

Mayweather vs. McGregor ließ Buchmacher aufblühenWäre McGregor das schier Unmögliche gelungen, hätten viele Buchmacher immense Verluste erlitten. Somit ging alles nach Plan auf. Dieses Event dürfte bei vielen Wettanbietern ein Meilenstein des Jahres gewesen sein.

Betway erklärte schon im Vorfeld, dass diese Begegnung einen besten Umsatztreiber in 2017 darstellt. „Die Anzahl der Wetten war gleichauf mit einem großen Football-Finale“, erklärte Alan Alger, der Head of PR bei Betway.

McGregor für 60 Tage gesperrt

Ginge es nach McGregor, würde er nun sofort in der UFC weitermachen. Jedoch erteilte ihm die Sportleitung eine 60-tägige Sperre. Sie wird immer dann angewendet, wenn ein unterlegener Kämpfer viele Treffer auf den Kopf einstecken musste. Aus gesundheitlichen Gründen, darf McGregor nun vorerst nicht offiziell in den Ring steigen. Sein Training geht aber mit Sicherheit jetzt schon weiter.

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