WSOP-Turnieren laufen die Spieler davon

WSOP-Turnieren laufen die Spieler davon

Bereits zum 48. Mal haben sich tausende von Spielern zur World Series of Poker versammelt. Wieder ein großes Spektakel, doch die Zahlen können nicht lügen. Gut zwei Drittel aller Turniere haben mit ruckläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen. Es sind nur noch wenige Turniere offen, aber immerhin konnten einige davon auch an Beliebtheit gewinnen.

Die Tops und Flops der WSOP Events 2017

WSOP-Turnieren laufen die Spieler davonEtwa 70 Prozent aller WSOP-Turniere waren weniger gut besucht wie im Vorjahr. Dennoch wird es das dritte Jahr in Folge sein, wo die Teilnehmerzahlen einen sechsstelligen Wert erreichen. Im Umkehrschluss bedeutet dies nur, dass sich die Favoriten der Spieler verschoben haben. Von den 51 Turnieren die bislang gestartet sind, 44 davon existierten in Ihrer Form auch schon 2016. Leider sind aber 31 Events davon nicht mehr so gut besucht wie letztes Jahr. 13 Turniere verzeichneten dagegen einen Anstieg.

Die herkömmlichen Turniere und vor allem No Limit Holdem, scheinen sich als Bestseller ausgebrannt zu haben. Das lässt vermuten: Die günstigen Massen-Turniere machen nun das Rennen. Dem ist leider nicht so. Beim Colossus III zahlten die Spieler lediglich 565 Dollar pro Teilnahme. So kamen 18.054 Entries zustande, exakt 3.559 weniger als im Vorjahr. Dennoch ist es immer noch eines der am meisten genutzten Turniere der WSOP 2017 gewesen.

Doch auch die Highroller Events sind nicht immer von Erfolg gekrönt gewesen. Das $111k-One-Drop erzeugten zwar wieder einen Mega-Preispool, schaffte es aber nur auf 130 Entries. Also 53 weniger als in 2016. Das entspricht einem Minus von knappen 30 Prozent!

Omaha liegt im Trend

Auf der anderen Seite, zeichnete sich dagegen bei den Omaha-Turnieren ein positiver Trend ab. Das hat zum Teil auch an der erhöhten Turnierzahl gelegen. Beim Omaha wirkt die Kluft zwischen Profi und Freizeitspieler noch größer, so die Theorie. Fast 30 Prozent mehr Teilnehmer gab es beim $565-PLO-Turnier. 3.186 Entries bedeuteten einen großen Erfolg.

Und dann gibt es da noch die speziellen Events nach Alter bzw. Geschlecht. Das Seniors-Turnier zog fast 5.400 Spieler an. Beim Super-Seniors waren es immer noch 1.720 Spieler gewesen. Die „alte Elite“ will es also noch mal wissen.

Nun warten alle gespannt auf das Main Event. Bei diesem blieben die Teilnehmerzahlen im Mittel um die 6.500 Entries halbwegs konstant.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*