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PokerStars „Fusion“ lässt Holdem und PLO verschmelzen

Jahrzehnte lang musste in der Pokerwelt nicht viel neu erfunden oder verändert werden. Mit dem Aufkommen der virtuellen Pokerräume jedoch, wandelte sich dies. Gefühlt mindestens einmal im Jahr erscheint eine neue Variante.

Freizeitspieler sollen damit bei Laune gehalten werden. Profis zeigen sich gespalten. Manche lieben ihre hart antrainierten Skills beim Texas Holdem und Pot Limit Omaha (PLO). Andere sind gespannt darauf, welche neuen Berechnungen sie erstellen müssen, um auch diese Spielart bestmöglich zu schlagen. Letztere erhalten nun neues Futter, denn PokerStars „Fusion“ bietet einen Twist aus dem zwei wohl beliebtesten Spielregeln.

Holdem und PLO an einem Tisch

PokerStars „Fusion“ lässt Holdem und PLO verschmelzenGestern erschien dazu ein Blogbeitrag bei PokerStars. „Fusion“ befinde sich demnach schon seit geraumer Zeit in der Planung. Zwischendurch erschien „Unfold“, nun aber ist die Bühne für „Fusion“ frei. Doch wie spielt man den Hybriden aus Pot Limit Omaha (PLO) und No Limit Holdem (NLHE) richtig?

Der Einstieg erfolgt wie beim herkömmlichen Holdem. Im Verlauf einer jeden Runde dringt der Omaha-Charakter immer mehr durch. Spieler setzen sich an Tische mit max. sechs Plätzen. Die Einsätze erfolgen nach dem Pot-Limit-Prinzip. Zwei Karten gibt es vom Dealer auf die Hand und es wird nach Holdem-Manier das erste Mal gewettet.

Vom Dealer werden nun die drei Karten zum Flop aufgedeckt. Parallel dazu erhalten die Spieler eine dritte Karte auf die Hand. Mit dem Turn sogar eine vierte. Ganz wie beim Omaha. Wer bis zum Showdown bleibt, muss zwei Karten seiner Hand verwenden und insgesamt die besten fünf Karten wählen.

PokerStars hält die Show am Leben

Während andere Pokerräume mit diversen Aktionen, Turnieren und Live Events zu glänzen versuchen, erfindet der Branchenprimus das Spiel immer wieder neu.

Allein in diesem Jahr kamen gemischte und teilweise gänzlich andere Spielvarianten heraus. Gestartet mit Split Holdem, bei dem es ein zweites Set Gemeinschaftskarten zu sehen gibt.

„Showtime“ legte die gefoldeten Karten offen, sodass alle Spieler wussten, welche davon nicht mehr im Deck oder beim Gegner liegen können. Zusätzliche Informationen helfen bei der strategischen Vorgehensweise.

„Unfold“ spezialisierte sich hingegen auf die Möglichkeit einen Sidepot zu gewinnen. Die Chance erhielten alle, welche nach dem ausgeteilten Flop ihre Karten abwarfen. „Fusion“ reiht sich nun mit ein.

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