Gründerfamilie verkauft Anteile von 888 Holdings

Gründerfamilie verkauft Anteile von 888 Holdings

46 Millionen Anteile besaß der O Shaked Shares Trust bis vor kurzem an der 888 Holdings. Nun kam es zu einem überraschenden Verkauf der Wertpapiere. An der Börse fiel der Aktienkurs um 5 Prozent. Am Mittwoch hatte sich die Familie davon getrennt. Damit erzielten die Angehörigen des verstorbenen Mitgründers Aharon Shaked satte 112 Millionen Pfund.

Kursrutsch für 888 Holdings

Gründerfamilie verkauft Anteile von 888 HoldingsDen Tag begann die 888-Aktie noch mit 258,4 Pence. Danach ging es rasch abwärts und zum Ende des Mittwochs, lag sie nur noch bei 244,7 Pence je Wertpapier. Also erneut schlechte Nachrichten für den Glücksspielanbieter. Vor etwa einem Monat musste man erst die Rekordstrafe von 8,5 Millionen Euro bezahlen. 888 hatte gegen verschiedenen Auflagen der britischen Glücksspielkommission verstoßen. Weitere Negativ-Schlagzeilen drum herum, sorgten dann für eine schwächelnde Entwicklung der Aktie.

Der O Shakes Shares Trust beendet damit sein Kapitel bei 888 vollständig. Schon im Sommer trennte man sich von knapp 40 Millionen Aktien. Damals flossen 108 Millionen Pfund an die Familie zurück. Im Mai davor waren es die Ben-Yitzhak Brüder, welche sich von einem Großteil ihrer Wertpapiere entledigten. Jetzt verbleibt noch Avi Shakes als letzter Mitgründer, welcher 24 Prozent an der 888 Holdings besitzt.

Warum verkaufen alle ihre Anteile?

Darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Seit Jahren hat sich 888poker als zweitgrößter Pokeranbieter gut etabliert. Auch im Online Casino scheint alles rund zu laufen. Weshalb trennen sich dann viele Großaktionäre von ihren Geldanlagen? Wittern sie einen fetten Braten, dessen Endresultat der Öffentlichkeit noch vorenthalten bleibt?

Auf PokerScout wurde 888poker zuletzt vom IDN Poker Network auf den dritten Platz verdrängt. Es handelt sich dabei um das größte asiatische Pokernetzwerk. Im 7-Tages-Durchschnitt, erzielt 888poker nur noch 1.600 aktive Spieler. PokerStars schafft es im Vergleich noch auf 11.000 Nutzer. Generell ist der Trend aber zunehmend rückläufig.

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