IGT beabsichtigt DoubleDown Interactive zu verkaufen

IGT beabsichtigt DoubleDown Interactive zu verkaufen

Das amerikanische Unternehmen International Gaming Technology, kurz IGT, beabsichtigt seine Marke DoubleDown Interactive zu verkaufen. Das Social Casino lässt sich in Facebook, via App und im Browser zur kostenlosen Unterhaltung nutzen. Es wird kein Echtgeld verlangt, außer man möchte sein virtuelles Guthaben wieder auffüllen. Das Konzept basiert vorrangig auf dem Wettkampf mit Freunden. Wer kann das meiste fiktive Geld anhäufen, den nächsten Jackpot knacken etc.

Abnehmer aus Südkorea gefunden

IGT beabsichtigt DoubleDown Interactive zu verkaufenWie dem auch sei, IGT möchte sich von dieser Plattform trennen und hat auch schon einen Käufer gefunden. DoubleU Games aus Südkorea betreibt schon eigene Social Gaming Angebote und würde sein Portfolio mit der DoubleDown Interactive erweitern. Das Unternehmen aus Seoul sei ernsthaft an der Übernahme interessiert, heißt es.

Eine Vereinbarung dazu ist schon ausgearbeitet worden. Der neue Deal beinhaltet aber nicht nur den Verkauf, sondern auch eine strategische Partnerschaft über die nächsten Jahre hinweg. IGT trennt sich von seiner Social Gaming Division für 825 Millionen Dollar. Das entspricht etwa dem 10,5-fachen der bereinigten EBITDA für 2016 der DoubleDown Interactive.

Beide Parteien haben die Konditionen des Vertrags bereits erfolgreich prüfen lassen. Jedoch benötigen die Unternehmen immer noch die Zustimmungen der regulierenden Behörden. Hoffnungen bestehen, dass dies noch im zweiten Quartal 2017 geschehen wird.

Verschmelzung von Spielinhalten

Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, wollen beide Parteien mit der Integration von vereinbarten Inhalten beginnen. So wird es Titel von DoubleU Games in der Bibliothek von IGT bzw. dem DoubleDown Casino geben. Alles basiert auf einem Lizenzmodell, wodurch die Firma aus Südkorea fortlaufend Geld an den amerikanischen Slot-Entwickler zahlen wird. Dafür vertreibt und bewirbt dieser jene neuen Inhalte entsprechend.

IGT will mit der Finanzspritze aus dem Verkauf verschiedene allgemeine Unternehmenszwecke erfüllen. So gibt es bspw. noch einige Schulden zu tilgen. Im letzten Finanzreport stand geschrieben, dass IGT noch eine Schuldenlast von 7,9 Milliarden Dollar zu schultern hat.

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