Glücksspiel: Belgischer Polizist nutzt falsche Identitäten

Glücksspiel: Belgischer Polizist nutzt falsche Identitäten

Wir leben in einer modernen Welt mit vielen Möglichkeiten. Hier und da schlägt jeder von uns mal über die Stränge. Ein belgischer Polizist ging dabei aber zu weit. Ihm und einigen Kollegen wird unterstellt, sich falscher Identitäten bedient zu haben. Nur um damit bei Glücksspielen online und offline wetten zu können. Das hat einen besonderen Grund.

Polizist in Antwerpen unter Verdacht

Glücksspiel: Belgischer Polizist nutzt falsche IdentitätenDie belgische Gaming Commission hat eine Untersuchung eingeleitet. Es geht dabei um angeblich gestohlene Identitäten, welche zum Gambling benutzt wurden. Einerseits in Spielbanken, andererseits in Online Casinos. Beides ist von Gesetzeswegen nicht gestattet. Belgische Polizeibeamte untersagen mit ihrem Dienstantritt, dass sie jemals in einer Glücksspieleinrichtung spielen werden.

In der vergangenen Woche gab es Berichte, dass es sich sogar um mehrere Polizisten aus Antwerpen handeln könnte. Womöglich geht der Fall sogar über die Stationen der Stadt hinaus. Sollte dies der Fall sein, wäre eine landesweite Untersuchung notwendig. Was nicht mehr in die Zuständigkeit der belgischen Glücksspielkommission fällt. Bei einem solchen Ausmaß, müsste das gesamte Polizeisystem überprüft werden.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es aber noch alles zu ungewiss, um konkrete Aussagen zu treffen.

Belgisches Glücksspielgesetz: Fortlaufende Veränderungen

Belgien zählt zu jenen Ländern der EU, welches sich inmitten einer Neuregulierung der Glücksspielgesetzgebung befindet. Konkret will man die Ausbreitung von Glücksspielen eindämmen. Darunter auch das iGaming. So hat man das Mindestalter für Spieler von 18 auf 21 angehoben. Weitere Optimierungen sollen folgen.

In der Diskussion befindet sich bspw. die Art und Weise, wie in Belgien das Glücksspiel beworben werden darf. Speziell wenn es um TV-Werbespots geht. Der Plan sieht vor, alle Werbung vor 20:00 Uhr zu unterbinden. Ebenso bei Live-Übertragungen von Sportereignissen.

Belgien hat bereits 1999 seinen „Betting and Gaming Act“ verabschiedet. In 2010 hat man sich zu einer Erweiterung entschieden, um die Online Glücksspiele und virtuellen Wettangebote zu regulieren. Ein Jahr darauf, öffnete sich der Markt für internationale Anbieter. Sie können sich seitdem um eine Lizenz bewerben.

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