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Finnischer Teenager bestiehlt Online Casino

Ein finnischer Teenager betrog im vergangenen Jahr ein von Malta lizenziertes Online-Casino um mehr als 250.000 Euro. Dazu nutzte er eine Software-Lücke aus, welche ihm Dutzende Auszahlungen ermöglichte. Das Casino, das dem Betrug zum Opfer fiel, wurde nicht genannt.

So hat der Teenager 250.000€+ abgeräumt

Finnischer Teenager bestiehlt Online CasinoDer minderjährige Mann, der aus der finnischen Gemeinde Forssa stammt, erschien gestern vor dem Bezirksgericht in Häme wegen schwerer Betrugsvorwürfe. Ihm drohen bis zu 20 Monate Haft, weil er die besagte Lücke im Online-Kasino ausnutzte. Damit gelang es ihm immerhin über 250.000 Euro zu kassieren. Die Eltern des Teenagers wurden der Geldwäsche beschuldigt und sehen sich ebenfalls mit Strafen konfrontiert, nachdem ein Teil des gestohlenen Geldes auf ihre eigenen Bankkonten zurückverfolgt wurde.

Lokale Medien berichteten, dass der junge Finne angeblich einen technischen Fehler in dem Online-Casino entdeckte und ein Konto mit einem falschen Geburtsdatum eröffnet hatte. Danach begab er sich auf eine Seite, welche Kunden die Möglichkeit einräumte, die Rückgabe ihrer Gelder zu stornieren und stattdessen eine Auszahlung auf ein Bankkonto oder E-Wallet zu veranlassen.

Der Teenager konnte die IT-Lücke für mehr als einen Monat nutzen und den Betrag von 252.000€ an auf seine eigenen Bankkonten übertragen. Er transferierte die Gelder zwischen April und Mai 2017 über 417 Transaktionen verteilt. Das Casino entdeckte den Vorfall im Juli 2017.

Eltern haften für Sohn

Laut Gerichtsakten wurde ein Teil des Geldes auf Bankkonten der Eltern des cleveren Teenagers überwiesen. Berichten zufolge entdeckten die Ermittler einen Betrag von 14.000 Euro des gestohlenen Geldes auf dem privaten Girokonto des Vaters.

Seine Mutter hatte etwa 2.300 Euro des gestohlenen Geldes auf ihrem Konto und kaufte angeblich ein Motorrad im Wert von 5.000 Euro mit einem weiteren Teil des gestohlenen Geldes.

Der minderjährige Finne könnte für seinen Betrug eine Haftstrafe von bis zu 20 Monaten bekommen. Ihm wird der schwere Betrug als Minderjähriger vorgeworfen. Der Staatsanwalt forderte am Montag eine fünfmonatige Bewährungsstrafe für seinen Vater und eine mildere Bewährungsstrafe für seine Mutter. Das mit dem Fall beauftragte Bezirksgericht werde am 3. September sein Urteil verkünden.

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