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Baazov will Amaya Gaming für 3,5 Milliarden übernehmen

David Baazov hat sich im Frühjahr eine Auszeit als CEO bei Amaya Gaming genommen. In der Zwischenzeit arbeitete er mit den zuständigen Behörden zusammen, welche ihm Insider-Handel vorgeworfen haben. Außerdem kündigte er im April ein Übernahmeangebot für Amaya an, dem nun eine offizielle Ansage folgte.

3,48 Milliarden Kanadische Dollar geboten

Baazov will Amaya Gaming für 3,5 Milliarden übernehmenAm Freitag lag der Schlusskurs der Amaya-Aktie bei 18,34 CAD und Baazov hat 24 CAD geboten. Somit liegt er mehr als 30 Prozent über dem aktuellen Wert je Aktie. Daraus ergibt sich eine vorgeschlagene Kaufsumme von 3,48 Milliarden Kanadischen Dollar. Er möchte Amaya privatisieren und hat sich dafür starke Investoren geholt. Mit dabei sind die Goldenway Capital SPC, die Ferdyne Advisory Inc., die KBC Aldini Capital Ltd. und der Head and Shoulders Global Investment Fund SPC. Mit deren Unterstützung, erklärte Baazov, dass ihm nun 3,65 Milliarden Kanadische Dollar zur Verfügung stehen. Amaya hat dieses Angebot öffentlich akzeptiert und wird nun mit seinem Board of Directors darüber abstimmen.

Damit folgt der Ankündigung im Februar nun endlich die Praxis. Während er auf die Resonanz wartet, muss er weiterhim mit der Autorité des marchés financiers (AMF) von Quebec kämpfen. In 2014 hatte Amaya unter seiner Leitung die Seiten PokerStars und Full Tilt Poker übernommen. Durch das Wissen um die Aufkäufe, soll sich Baazov im Insider-Handel bedient haben. Er hat daraufhin seinen Posten als CEO verlassen, will aber irgendwann wieder zurückkehren. Dann vielleicht schon als privater Besitzer von Amaya. Aktuell besitzt Baazov schon 17,2% von Amaya´s Aktien.

Keine Fusion von William Hill und Amaya

Ein anderer Deal ist inzwischen wieder vom Tisch. William Hill und Amaya hatten Gespräche zu einer möglichen Fusion aufgenommen. Jedoch waren William Hill die Untersuchungen von Amaya zu intensiv gewesen, sodass man schlussendlich ablehnte. Im Raum stand die Fusion eines dann mehr als 5 Milliarden Pfund schweren Unternehmens.

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