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Tritt Gündogan Xavis Erbe an?

Beim FC Barcelona zieht Xavi nach wie vor die Strippen im Mittelfeld. Doch der geniale Stratege kommt in die Jahre. Zeit für die Verantwortlichen, nach einem geeigneten Nachfolger Ausschau zu halten. Möglicherweise könnte dieser sogar in der Bundesliga, genauer gesagt beim deutschen Meister Borussia Dortmund, zu finden sein.

Wie die spanische Tageszeitung „AS“ in Erfahrung gebracht haben will, hat der katalanische Spitzenklub Dortmunds Ilkay Gündogan auf dem Zettel. Der Deutsch-Türke scheint die Führungsebene des spanischen Spitzenreiters mit seinem überragenden Auftritten in der Champions League auf den Plan gerufen zu haben.

Bekannt ist, dass sich „Barca“ in der kommenden Saison mit einem Torwart, einem Verteidiger und einem Mittelfeldspieler verstärken möchte. Fürs Mittelfeld scheint nun Gündogan offenbar ein heißer Kandidat zu sein. Der 22 Jahre alte Techniker avancierte seit seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg zum BVB nach Anlaufproblemen zu einer wichtigen Säule im Team von Jürgen Klopp und hatte mit seinen starken Leistungen maßgeblichen Anteil daran, dass sich der Bundesligazweite für das Viertelfinale der Königsklasse qualifizieren konnte.

Auch in der Nationalmannschaft konnte Gündogan bisweilen sein Potential abrufen und erntete von allen Seiten großes Lob. In den Medien wurde bereits spekuliert, dass der Mittelfeldspieler bis zur WM 2014 Bayern Münchens Bastian Schweinsteiger den Rang im Nationalteam ablaufen könnte.

Unlängst machten in den Bundesliga Wettnachrichten Gerüchte aus England die Runde, wonach Manchester City großes Interesse an einer Verpflichtung des Youngsters haben soll. Nun kommen also auch die Spekulationen von der iberischen Halbinsel hinzu, nach denen Gündogan womöglich das Erbe von Xavi antreten könnte.

Noch läuft sein Vertrag bei den „Schwarz-Gelben“ bis 2015. Durch seine beachtlichen Auftritte im Trikot der Borussia steigerte er seinen Marktwert auf mittlerweile 20 Millionen Euro. Ein satter Sprung, wenn man bedenkt, dass der Meister im Sommer gerade einmal 5,5 Millionen für die Dienste des technisch beschlagenen Rechtsfußes berappen musste.

In etwa diese 20 Millionen dürften auch fällig werden, sollte Barcelona oder aber Manchester City in Dortmund vorstellig werden wollen. Der Betrag aber wird wohl für keinen der beiden Klubs ein Problem darstellen.

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