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Witz-Rot für Matip und Poldi, Glück für Pizarro – Schiris in der Kritik

Zwei krasse Fehlentscheidungen verärgern nicht nur die Fans von Schalke 04 und dem 1. FC Köln. Denn Joel Matip und Lukas Podolski wurden zu unrecht vom Platz gestellt.

Scheidet Schalke 04 wegen Schiri aus dem Europokal aus?

Im Achtelfinalhinspiel der Europa League verlor der FC Schalke 04 wegen einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters bei Twente Enschede mit 0:1 und droht deswegen aus dem internationalen Geschäft auszuscheiden. Dabei war Enschedes Stürmer Luuk de Jong im Laufduell mit Matip vor dem Sechzehnmeterraum über seine eigenen Beine gestolpert. Außer der Roten Karte für den Schalker Verteidiger verwandelte der „Gefoulte“ auch noch den unberechtigten Elfmeter zum Siegtreffer für Enschede. Fast verständlicherweise bezeichnete ein vollkommen frustriertet Sportdirektor des FC Schalke 04 Horst Heldt in seiner „Wutrede“ nach dem Spiel die Torschiedsrichter als „Pappnasen ohne Funktion“.

Ribery bekam für Podolskis „Würgegriff“ die Gelbe Karte

Beim Kellerduell in Köln zwischen dem 1. FC und Hertha BSC Berlin am Samstag brannte die Luft. Es war eines dieser sogenannten Sechs-Punkte-Spiele im Abstiegskampf zweier 2012 erfolglosen Bundesligateams. Kein Wunder also, dass nach dem Platzverweis für den Kölner Jajalo wegen groben Foulspiels die Nerven blank lagen. Bei dem Handgemenge zwischen Hertha-Kapitän Kobiaschwili und dem Liebling aller Kölner Lukas Podolski zeigten noch zahlreiche andere Fußballer, Fähigkeiten, die bei einem Bundesligaspiel nichts zu suchen haben. Die Gelb-Rote Karte für Kobiaschwili war zweifellos korrekt, auch für Podolskis Handgreiflichkeiten hätte die Gelbe Karte genügt.

In einem ähnlichen Fall war etwa Franck Ribery von Bayern München im Spiel gegen den 1. FC Köln nur verwarnt worden. Und Claudio Pizarro von Werder Bremen kam mit seiner „Ohrfeige“ beim gestrigen 3:0 gegen Hannover 96 sogar ungeschoren davon. Doch Lukas Podolski wird wohl aufgrund der Beobachtungen des Linienrichters mindestens ein Spiel gesperrt.
Nach seiner Roten Karte dürfte Prinz Poldis Abschiedstour vor seinem Wechsel zu Arsenal London höchstens noch acht Spiele dauern. An dem Transfer Podolskis wird wohl auch die Trennung des 1. FC Köln von Sportdirektor Volker Finke nichts mehr ändern können.

Gerade für solche folgenschweren Entscheidungen wie in Entschede oder bei einer Rudelbildung wie in Köln plädiere ich für die Einführung des Videobeweises. Ein erfahrener Schiedsrichter, der sich nicht an der Torlinie langweilt, sondern solche Szenen auswertet, träfe schnell die richtige Entscheidung.

Meint Ihr auch, die FIFA sollte den Videobeweis einführen?

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