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Robben im Tausch für Dzeko?

Ein neues Gerücht geht auf dem Transfermarkt um. Laut „Bild“ verhandelt der FC Bayern München mit Manchester City über ein Tauschgeschäft, bei dem  Arjen Robben und Edin Dzeko die Hauptrolle spielen. Die Bayern sind schon lange an dem Ex-Wolfsburger Dzeko interessiert und haben ihre Bemühungen um den Stürmer anscheinend wieder aufgenommen. Allerdings wollen die Münchner die 40 Millionen Euro Ablösesumme, die der englische Meister verlangt, nicht ausgeben. Deshalb ist ein Spielertausch nicht ausgeschlossen. Dabei würden die Bayern Robben für Dzeko eintauschen und nur wenig dazu zahlen müssen.

Zuletzt gab es Spekulationen, dass Robben Bayern verlassen könnte. Nach Ende der Saison verlängerte Robben dann den Vertrag mit den Bayern bis 2015. Der Vater von Robben hat das Gerücht unlängst dementiert. „Es ist ausgeschlossen, dass Arjen Bayern verlässt“, so Hans Roben gegenüber der Bild. Sein Sohn werde „den FC Bayern nicht verlassen, auch nicht im Tausch für Edin Dzeko zu Manchester City.“ Schon bei früheren Transfergerüchten hatte Hans Robben, der auch der Berater des  Flügelflitzers ist, zuerst alle Gerüchte vom Tisch geblasen. Letztendlich waren die Transfers dann doch zustande gekommen.

Robben hat mit drei Verpassten Titeln momentan einen schweren Stand bei den Fans vom FCB. Vor allem, weil er den Elfmeter imFinale der Champions League gegen Chelsea vergeben hat. So wurde er im Freundschaftsspiel Bayern gegen die Niederlande vom Bayernblock gnadenlos ausgepfiffen. Allerdings sprechen die Leistungsdaten eindeutig für den Niederländer. In der abgelaufenen Spielzeit hat er in 24 Spielen 12 Mal getroffen und sechs Tore vorbereitet. In den drei Jahren an der Isar hat Robben in insgesamt 91 Pflichtspielen 55 Treffer erzielt und 31 Mal bei Toren assistiert.

Außerdem haben die Bayern kürzlich erst Claudio Pizarro verpflichtet. Bei einem 4-2-3-1 System wäre kein weiterer Topstürmer von Nöten. Der Einkauf von Dzeko würde nur Sinn machen, wenn die Bayern künftig mit einer Doppelspitze, bestehend aus Gomez und dem bosnischen Nationalspieler, planen. Das sieht Ottmar Hitzfeld genau so, der 2001 mit den Bayern die Champions League gewonnen hat und den Münchner Verein gut kennt. „Ich denke, wenn Pizarro kommt und Petersen bleibt, dann hat man genügend Stürmer. Noch einen Kracher zu holen, wäre nicht nötig“,  erklärte der 61-jährige im Interview mit der „tz“ Man darf gespannt sein, was da noch kommt. Das Pokern um Spieler hat gerade erst begonnen und wird erst nach der EM in die entscheidende Phase gehen.

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