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Rene Lacoste French Open

Wie jedes Jahr freuen sich alle Tennisbegeisterten auf das Turnier in Paris. Mit seiner langen Tradition und den ungewöhnlichen Bedingungen, denn vieles ist in Paris anders als bei den restlichen Grand Slam Turnieren. Wenn man sich nur den Spielbelag betrachtet: rote Asche aus Ziegelsteinen hergestellt – sie sorgen für hochklassiges und anderes Tennis als man gewohnt ist. Es ist wesentlich schwieriger, sich auf der langsameren Asche zu bewegen und auch die Filzkugel springt und landet anders.

In der 122 jährigen Tradition des Turniers, was den Namen eines französischen Helden des ersten Weltkriegs führt, gab es viele Favoritensieger, aber auch jede Menge Überraschungen. Das ausgerechnet das erste Turnier von einem der damals wenigen ausländischen zugelassenen Spieler gewonnen wurde, ist dabei natürlich besonders erwähnenswert.

Die vielen großartigen Spieler, wie zum Beispiel Paul Aymè, Renè Lacoste -der spätere Hersteller von Herren Polo Shirts – oder auch Björn Borg, sind ein Zeichen der Wertschätzung der Spieler an das Turnier. Und natürlich auch die hervorragende Arbeit der Veranstalter und aller Beteiligter.

Zu den wohl spektakulärsten Siegern während des Turniers bis hin zum überraschenden Turniersieg war mit Sicherheit im Jahr 1989 der US Amerikaner Michael Chang. In einem so unvergessenen wie spektakulären Spiel im Achtelfinale gegen Ivan Lendl, welches über viereinhalb Stunden andauerte, war der junge Michael Chang als völlig entkräfteter Sieger vom Platz gegangen. Das er dann den Turniersieg gegen Stefan Edberg erringen konnte, war niemals vorher in Betracht zu ziehen gewesen. An einem solchen Spiel lässt sich die Besonderheit des Platzes und der Umgebung am besten feststellen. Jeder Spieler kann hier außergewöhnliche Leistungen vor begeistertem Publikum zeigen und abrufen.

Wer in diesem Jahr von den bekannten Favoriten gut durch das Turnier kommen wird ist natürlich unklar, aber für Spannung wird dabei schon beim Lesen der Namen gesorgt. Novak Djokovic, Roger Federer oder Rafael Nadal -um nur wenige zu nennen- machen sich Hoffnungen, das Turnier gewinnen zu können. Andy Murray hat eine Sieg-Quote von 9,0

Wer bei den Damen die Nase dann vorn haben wird, ist auch sehr spannend zu betrachten – denn hier sind ebenfalls einige Spielerinnen in der Lage, das Turnier zu gewinnen. Serena Williams oder Maria Sharapova sind ebenso favorisiert wie Victoria Azarenka. Na Li als Siegerin würde bei einem Wettanbieter das elf-fache des Einsatzes einbringen.

Oft ist es nur die Tagesform, die die hochklassigen Spiele entscheidet. Die Spielstärke der Damen und Herren ist dabei so eng beieinanderliegend, dass es nur Nuancen sein werden die den Gewinner bis zum Triumpf im Finale bringen werden. Sorgt Jo-Wilfried Tsonga bei den Herren oder bei den Damen die deutsche Sabine Lisicki für eine Überraschung?

Jeder Tennisspieler träumt einmal davon im Stadion Roland Garros zu spielen und vielleicht sogar dann auch im Finale zu stehen. Der Sieg in greifbarer Nähe und den eigenen Namen in der Reihe der ganz Großen anschließend zu lesen, ist wohl mit Worten kaum zu beschreiben.

Man darf sich auf die vielen spannenden und hochklassigen Spiele, die gezeigt werden, freuen. Es ist ein zurecht so hoch gehandeltes und gern besuchtes Turnier, was jedem Teilnehmer so viel schenken – aber auch im Gegenzug alles abverlangen wird. So wie damals, als Rene Lacoste nach 1925 auch 1927 und am Ende noch 1929 das lukrative Turnier gewinnen konnte – erst die Arbeit, dann nur noch großer Jubel beim Sieger und den vielen Fans

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