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Putin lobt Boateng-Transfer

Der Transfer von Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand zum FC Schalke 04 hat nicht nur für große Freude bei den Fans gesorgt, sondern offenbar auch den russischen Staatschef Wladimir Putin begeistert. Das bestätigte S04-Aufsichtsrat Clemens Tönnies.

Kevin-Prince Boateng scheint Schalke 04 das nötige Selbstvertrauen gegeben zu haben, dass die Knappen zu Saisonbeginn noch so schmerzlich vermissen ließen. Beim 0:4 gegen die Bayern zeigte der Deutsch-Ghanaer zwar nicht seine beste Leistung, doch in den vorangegangenen Spielen ging er mit breiter Brust voran.

Das brachte ihm auf Anhieb Sympathiepunkte bei den Anhängern, Schalke bessere Quoten bei Bundesliga Wetten und auch der russische Präsident Wladimir Putin soll sich begeistert über den Transfer von Boateng nach Gelsenkirchen geäußert haben. Putin, selbst Fußball-Fan und im stetigen Kontakt mit S04-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, hat den Bundesligisten für die Verpflichtung des Mittelfeldmannes gelobt. „Ich war in Krasnodar, wir haben neben Thematiken zu den Olympischen Spielen in Sotschi auch über Schalke gesprochen. Wladimir Putin lobte uns ausdrücklich für den Transfer von Boateng“, sagte Tönnies im Gespräch mit der „Sport Bild“.

Zudem ist Tönnies davon überzeugt, dass sich die Millionen-Investion in den Mittelfeldstar vor allem für Hoffnungsträger Julian Draxler auszahlen wird: „Ganz eindeutig sieht man, wie wichtig für ihn einer wie Boateng ist. Von Julian ist so eine Last abgefallen.“

Rund zehn Millionen Euro ließen sich die „Knappen“ die Dienste des ghanaischen Nationalspielers kurz vor Transferschluss kosten. Diese Summe scheint sich bereits jetzt ausgezahlt zu haben. Vom ersten Spiel weg, übernahm Boateng die Rolle des Führungsspielers.

Eine Aufgabe, die für den gerade einmal 20-jährigen Draxler noch zu früh kommt. Anfang der Saison war der Druck, der angesichts einer veranschlagten Ablösesumme von 45 Millionen Euro auf seinen Schultern lastete, deutlich erkennbar. „Das führte dazu, dass man bei ihm diese Überlastung spürte. Junge Menschen werden gefordert und gehypt. Es wurde deutlich zu viel. Das haben wir erkannt und korrigiert“, sagte Tönnies.

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