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Nur heiße Luft in der Gerüchteküche?

Die EM steht vor der Tür, doch die Mannschaften der 1. Bundesliga arbeiten schon mit Hochdruck an der neuen Saison. Ob Titelverteidigung, Angriff auf die Europapokal-Plätze oder einfach nur der Klassenerhalt: für die jeweiligen Ziele suchen die Teams nach punktuellen Verstärkungen. Doch welche der vielen Gerüchte wirklich der Wahrheit entsprechen, ist schwer vorherzusagen. Die neuesten Meldungen kommen aus dem Ruhrpott.

So soll der FC Schalke 04 auf der Suche nach Verstärkungen auf der Insel fündig geworden sein. Angeblich bietet Schalke 10 Millionen Euro für den Ex-Hamburger Rafael van der Vaart von den Tottenham Hotspur. Der Niederländer wäre nach dem Abgang von Raúl der ideale Ersatz auf der Position des Spielmachers. In Gelsenkirchen würde er in der Champions League spielen, in London nur Europa League. Allerdings ist fraglich, ob die Hotspur van der Vaart für nur 10 Millionen Euro Ablöse ziehen lassen würden. Wenn der Schalker Wunsch konkreter wird, könnte ein langer Verhandlungsmarathon bevorstehen.

Ablösefrei ist hingegen der Ivorer Salomon Kalou vom Champions League Sieger FC Chelsea zu haben. Die Londoner bieten Kalou keinen neuen Vertrag an. Auch hier hat Schalke Interesse angemeldet. Auf den Flügelpositionen wäre die Konkurrenz riesig: Jefferson Farfan, Julian Draxler und Chinedu Obasi wären nur einige Klassespieler, mit denen sich Kalou auseinander setzten müsste.

In der Nationalmannschaft der Niederlande muss Klaas-Jan Huntelaar um seinen Platz im Sturm mit Robin van Persie kämpfen. Auf Schalke war seine Position in der Startaufstellung zementiert: weder Ciprian Marica noch Teemu Pukki konnten ihm ernsthaft Konkurrenz machen. Jetzt überlegt Manager Horst Heldt die Verpflichtung des jüngst aus dem EM-Kader gestrichenen Cacau vom VfB Stuttgart. Dort war er zuletzt mit seinem Reservistendasein unzufrieden. Doch ob er Huntelaar wirklich gefährlich werden könnte, scheint fraglich. Darauf wetten sollte man eher nicht.

Dass solche Meldungen sich auch als typische Ente entpuppen können, zeigt die Causa Dani Alves: Von diversen Medien schon sicher nach Gelsenkirchen transferiert, dementierte Heldt die Gerüchte umgehend: „Dani Alves ist ein Weltklassefußballer, daran besteht gar kein Zweifel. Aber diese Meldungen sind einfach grober Unfug. Wir haben dem Klub nie ein Angebot gemacht, haben keinerlei Kontakt zum Spieler oder dessen Berater, er ist uns weder angeboten worden, noch haben wir uns auch nur theoretisch mit dieser Personalie beschäftigt“

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