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Nach dem Confed-Cup ist vor der WM 2014

Im Endspiel um den Confederations Cup 2013 gelang der Selecao vor heimischen Publikum ein letztendlich klarer 3:0-Erfolg durch Tore von Fred zu Beginn der jeweils ersten und zweiten Halbzeit und dem neuen Superstar Neymar in der 44. Spielminute. Zahlreiche Chancen wurden dennoch vergeben auf beiden Seiten – die größte vergab der Spanier Ramos mit seinem Elfmeter, dessen Schuss neben das Tor ging und Torwart Julio Cesar eine weiße Weste bescherte.

Die beiden Confed-Cup-Finalisten Brasilien und Spanien zählen auch bei der WM 2014 zu den ersten Anwärtern auf die begehrte Trophäe. Ebenfalls bei den Top Favoriten der Wettanbieter sind die Mannschaften von Deutschland und Argentinien zu finden. Lediglich Außenseiterchancen geben die Buchmachern dem EM 2012 Finalisten Italien sowie den Teams von Frankreich, Holland und England.

Besagter Außenseiter aus Italien sicherte sich in einem temporeichen Match mit vielen Toren nach Verlängerung und Elfmeterschießen den dritten Platz im Turnier und verwies Gegner Uruguay auf Platz vier. Sowohl dem spanischen, als auch dem italienischen Team ohne Mario Balotelli merkte man die Strapazen einer langen Saison und die klimatischen Bedingungen an.

Jetzt liegt der Druck eindeutig auf Seiten der Gastgeber – die Fans und die Fußballwelt erwarten nun von Trainer Luiz Felipe Scolari mindestens auch das Finale der Fußball Weltmeisterschaft 2014 und dann auch gleich den Titel. Wie sich andere Mannschaften im Verlaufe der Endrunde von Mitte Juni bis Mitte Juli präsentieren, wird sich erst im Laufe des Turniers zeigen.

Wie in den aktuellen Quoten auf den Titel zu sehen ist, bleibt Brasilien Favorit – denn im eigenen Land zu spielen, keine Qualifikations-Runde zu haben und die Wetter-Bedingungen zu kennen – das sind alles Vorteile, die für die Zauberfußballer vom Zuckerhut sprechen. Dagegen spricht die Statistik, dass ein Confed-Cup-Sieger danach noch nie Weltmeister geworden ist.

Deutschland haben auch viele auf dem Zettel, weil Jogi Löws Elf bei den letzten Weltmeisterschaften immer vorne mit dabei war und sich im Laufe eines  Turniers steigert. Auf jeden Fall war der Wettbewerb ein Jahr vor der WM 2014 für alle Beteiligten ein guter Test und das eine oder andere Team wird sich noch verbessern müssen. Vor allem dürften einige ihre Defensive noch einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen: Um die vier Tore pro Spiel sind auch trotz Tahiti ziemlich viel.

 

 

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