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Wenn Bayern München wieder gegen Borussia Dortmund verliert

Der FC Bayern München ist die erfolgreichste deutsche Vereinsmannschaft. 18 Mal gewann das Team die Deutsche Meisterschaft. Seit 1999 gelang es nur Werder Bremen, dem VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund den Münchnern die Meisterschale wegzuschnappen. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass es dem jungen Dortmunder Team nach dem Verkauf von Nuri Sahin gelingen könnte, dem großen FC Bayern erneut nicht nur Paroli zu bieten, sondern möglich ist, die Meisterschale zu verteidigen.

Sollte es Borussia Dortmund im heutigen Gigantenduell tatsächlich gelingen Ribery und Co. im vierten Spiel in Folge zu schlagen, wäre den Schwarz-Gelben bei sechs Punkten Vorsprung die Meisterschaft wahrscheinlich nicht mehr zu nehmen. Die Vorherrschaft des übermächtigen FC Bayern München wäre gebrochen. Interessanterweise wieder durch Borussia Dortmund, das Mitte der neunziger Jahre mit Trainer Ottmar Hitzfeld zwei Deutschen Meisterschaft und 1997 sogar die Champions League gewann. Besondere Beachtung verdient dabei, dass Bayern München trotz Transferoffensive weder die Belastung durch Welt- oder Europameisterschaft noch Verletzungspech, das den BVB 2011/12 mindestens genauso hart getroffen hat wie die Münchner, für eine eventuell verpasste Meisterschaft anführen kann.

BVB – FCB, wer übernimmt Initiative?

Für das sogenannte Meisterschaftsendspiel Borussia Dortmund gegen Bayern München gab es 450.000 Ticketanfragen – bis zu 300 Euro wurden bei ebay für ein Ticket geboten. Fraglich bleibt insbesondere nach dem langweiligen Nichtangriffspakt im Hinspiel und dem Glückstor von Götze nach Boateng-Fehler zum 1:0 für den BVB in der Allianz-Arena, ob beide Teams wirklich ihren Turbo zünden? Wird es tatsächlich, dass Topspiel zudem beide Teams fraglos fähig sind.

Denkbar wäre allerdings auch, dass Trainer Klopp wie im Hinspiel statt auf eine „offene Feldschlacht“ wieder auf Zermürbungstaktik setzt. Den Dortmunder reicht trotz schwerem Restprogramm – am Samstag müssen sie etwa zum Revierknaller zum FC Schalke 04 – wahrscheinlich ein Remis zur Deutschen Meisterschaft. Und ob Klopp seinen markigen Worte bei der Pressekonferenz Taten folgen lässt, wird letztlich zeigen, wie selbstbewusst sich Borussia Dortmund nach 23 ungeschlagenen Spielen selbst erlebt.

Starke Bayernoffensive und Doppelsechs

Bekommen die Stürmer des FC Bayern München allen voran Ribery, Robben jedoch nur ein bißchen Platz, haben sie nicht nur in dieser Saison gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Und die hoch gelobte BVB-Defensive mit Ex-Bayer Mats Hummels an der Spitze zeigte zuletzt unter Druck beim 4:4 gegen den VfB Stuttgart ungeahnte Schwächen.
Aber auch der FC Bayern München mit der neu sortierten Viererkette vor dem hoch motivierten Ex-Schalker Manuel Neuer zeigte sich nicht immer sattelfest. Besonders Boateng unterliefen trotz ansprechender Leistungen immer wieder kapitale Fehler.
Entscheidend für den Spielverlauf ist zudem die Kontrolle im Mittelfeld. Dabei stellt sich die Frage, ob Bastian Schweinsteiger nach seiner langen Verletzungspause wieder wie gewohnt im Bayernmittelfeld die Regie führen kann oder ob besser die zuletzt perfekt harmonierenden Kroos und Gustavo bei Bayern München auf der Doppelsechs spielen sollten. Auch bei Borussia Dortmund stellt sich die Frage sind Leader Kehl und der zuletzt Starke Gündogan die perfekte Mischung oder wird gegen die Offensivpower des FC Bayern der defensivere Bender in die Mannschaft rücken.

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