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Darum ist Meister Borussia Dortmund besser als Bayern München

Sieben Siege in sieben Bundesligaspielen 2012: Zu Recht hat Borussia Dortmund die Tabellenführung erobert und steuert mit sieben Punkten auf die schwächelnde Konkurrenz von Bayern München auf eine sensationelle Titelverteidigung zu. Kein Wunder also, dass die BVB Aktie seit dem Tiefstand Ende 2011, bedingt durch das Champions League Aus in der Gruppenphase und einem Drei-Punkte-Rückstand auf Herbstmeister Bayern kontinuierlich nach oben schießt und ein Drittel an Wert zulegte.

Dortmund 2012 im Stile von Bayern München

Ohne die Erfolge von Borussia Dortmund kleinreden zu wollen, ist die Klasse des BVB im Kalenderjahr 2012 nicht immer zu brillieren, um Drei-Punkte einzufahren. Nach dem Kantersieg beim Hamburger SV gewannen die Dortmunder gegen Leverkusen, bei Hertha BSC Berlin oder zuletzt gegen Mainz 05 nur knapp.
Bayern-Dusel nannte man früher solche Last-minute-Siege des Rekordmeisters. Aber anders oder vielleicht genauso wie einst bei Bayern München haben solche Siege nichts mit Glück zu tun. Vielmehr hat Jürgen Klopp ein Team geformt, dass sich durch spielerische Klasse kombiniert mit hoher Laufbereitschaft, ihre Siege in 90 Minuten erzwingt. Deutscher Meister wird nämlich wie allen Fußballkenner wissen, jene Mannschaft, die sich keinen Ausrutscher gegen sogenannte Underdogs erlaubt.

Trotz Verletzungsmisere kann niemand den BVB stoppen

Im Gegensatz zur Meistersaison 2010/11, in der mit Kagawa und Kehl nur zwei Stammspieler verletzt ausfielen, traf es in dieser Saison schon fast jeden. Mittelfeldstabilisator Sven Bender hat sogar die „Seuche“. Beeindruckend auch den Ausfall von 40-Millionen Mario Götze in der Rückrunde konnte der BVB problemlos kompensieren. Ohne Götze zeigten ein glänzend aufgelegter Kagawa, Großkreutz und Błaszczykowski ihre Klasse. Borussia Dortmund verfügt also über einen ausgeglicheren Kader als der FC Bayern München.

Meisterschaftskandidat Dortmund mit goldener Zukunft

Borussia Dortmund steht vor einer goldenen Zukunft. Mit dem Führungstrio Trainer Jürgen Klopp, Sportdirektor Michael Zorc und Präsident Joachim Watzke wurden ebenso langfristige Verträge abgeschlossen wie mit den Leistungsträgern. Fragezeichen stehen noch hinter den umworbenen Torjäger Lewandowski und Mittelfeldstar Mario Götze.
Mit der Rekordablösesumme von 17 Millionen Marco Reus Euro hat der BVB sogar den großen Ligakonkurrenten ausgebootet. Großes Plus bei Borussia Dortmund die Transferpolitik ist vorbildlich: Alle Neuzugänge passen perfekt zur Vereinsphilosophie und werden von Klopp zu Topleistungen motiviert. Auch die zu recht kritisierten Gündogan und Perisic werden in der nächsten Saison noch zulegen können.
Einziger Wermutstropfen in der ansonsten makellosen Saison 2011/12 ist die Schwäche von Borussia Dortmund im europäischen Vergleich. Wie schon im Meisterjahr in der Europa League konnte der BVB auch in der Champions League gegen Arsenal, Piräus und Marseille nicht überzeugen.
Was meint Ihr, kann Borussia Dortmund in der Saison 2012/13 auch in der Königsklasse brillieren?

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