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Klopp heiß auf Pokalfinale

In der Liga können die Dortmunder die kommenden beiden letzten Saisonspiele ruhig angehen. Die Meisterschaft ist sicher, die letzten Partien daher unwichtig. Dementsprechend richtet Trainer Jürgen Klopp seinen Fokus bereits auf das nächste Ereignis: Das Pokalfinale gegen Bayern München in Berlin.

Im Interview mit der „Sport Bild“ äußerte sich der Borussen-Trainer zur aktuellen Saison der Dortmunder, zum Pokalfinale und zur großen Konkurrenz aus München. Stichwort „München“. Erst vor Kurzem redete sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß im Interview mit „Sky90“ in Rage und wetterte gegen BVB-Vereinsboss Hans-Joachim Watzke.

Klopp selbst lässt das offensichtlich relativ kalt: „Ich habe das Ding nicht komplett geguckt, nur Teile gesehen. Ich kann hundert Prozent nachvollziehen, dass wir die Bayern im Moment stören, dass wir ein rotes Tuch für sie sind. Sie sagen zwar: ‚Ist ja klasse, dass es da eine zweite Mannschaft gibt, die auf dem Niveau spielt, die ein Rivale für uns ist.’ Das glaube ich auch. Sie hätten schon gerne, dass die Mannschaft, die da mit ihnen wettstreitet, Zweiter ist. Motto: ‚Geil, die pushen uns zu Höchstleistungen, aber gratulieren am Ende freundlich.’“

Gleichzeitig lobte Klopp jedoch auch die Münchner Konkurrenz: „Bayern spielt eine super Saison, es kriegt nur keiner mit. Sie können auf 73 Punkte kommen. Damit wirst du normal Meister. Aber da gibt es nun mal eine Mannschaft, die noch mehr Punkte geholt hat – mit einem viel geringeren Etat. Das sind wir.“

Entsprechend sicher ist sich der 44-Jährige auch, dass die Mannschaft beim nächsten Duell gegen den deutschen Rekordmeister als Sieger vom Platz gehen wird. Im Finale des DFB Pokals treffen beide Mannschaften erneut aufeinander. Sein Team sieht Klopp dabei nicht mehr als Außenseiter: „Nein, sind wir nicht. In einem Finale gibt es keinen Außenseiter. Gut, wenn Duisburg gegen Schalke spielt, sind die Rollen klar verteilt. Aber wenn zwei Bundesligisten aufeinandertreffen, gibt es keinen Außenseiter.“

Nach der Titelverteidigung scheinen die Dortmunder nun selbstsicherer denn je. So kümmert auch die Kritik, die Dortmunder hätten sich in der Champions League blamiert, nicht weiter. Man habe in der Königsklasse zwar „Fehler gemacht“, diese sieht Klopp jedoch eher als „Erfahrungswerte“. Entsprechend gewachsen ist auch der Anspruch an die kommende internationale Saison, bei der man dann „einen ganz anderen Anspruch, was die Punkteausbeute angeht“, habe.

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