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Ibrahimovic glaubt an den Erfolg

Zlatan Ibrahimovic ist der Toptransfer des Sommers gewesen. Der Schwede ist durch seinen Wechsel nach Frankreich in der Gesamtsumme der Ablöse der teuerste Spieler aller Zeiten. Jetzt will der 30-Jährige mit seinem neuen Arbeitgeber Paris St. Germain hoch hinaus.

Zlatan Ibrahimovic hat im Interview mit der Zeitschrift „Champions“ erklärt, dass der Gewinn der höchsten Spielklasse Europas für seinen Verein Paris St. Germain durchaus im Bereich des machbaren ist. Dabei ist der schwedische Stürmerstar, der in der Vorsaison Torschützenkönig in der Serie A war, mal wieder nicht durch Bescheidenheit aufgefallen.

Ibrahimovic hätte sicherlich auch zu einem anderen renommierten Klub in eine andere europäische Liga wechseln können. Deshalb wurde viel spekuliert, warum er sich gerade für Paris St. Germain entschieden hat, wo doch auch aus England Angebote vorhanden gewesen sein sollen. Ein Grund ist natürlich das hohe Gehalt, das der Angreifer beim französischen Hauptstadtklub erhält. Mit einem Jahressalär von 14,5 Millionen Euro steht „Ibra“ auf Platz zwei der Bestverdiener weltweit. Nur Samuel Eto’o verdient in Russland mehr (20 Mio./Jahr). Doch das war nicht allein ausschlaggebend. Der Schwede sieht sich als Teil eines großen Ganzen. „Sie haben all die großen Spieler zusammen gebracht, und sie wollen eine große Mannschaft entstehen lassen, auch wenn wir hier in Frankreich sind. Wer möchte nicht Teil davon sein?“

Bisher ist das Starensemble in der Ligue 1 aber hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben. Zwar hat das Team von Trainer Carlo Ancelotti noch kein Spiel verloren, doch auch nur einen Sieg aus den bisherigen vier Ligaspielen eingefahren. Trotzdem glaubt Ibrahimovic fest an die Qualitäten des Teams. „Ich denke, dass man an die Mannschaft glauben muss, es wird aufregend sein, ihr zuzuschauen, weil wir fantastische Spieler haben. Das ist eine fantastische Mannschaft mit einem fantastischen Trainer. Ich denke, der Moment, etwas zu gewinnen, ist nun gekommen.“

Der 30-Jährige glaubt vor allem an seine eigenen Fähigkeiten. „In jedem Jahr werde ich ein noch besserer Spieler. Ich war Torschützenkönig in der Serie A und habe bei Milan den Rekord gebrochen für die meisten in einer Saison erzielten Tore, aber ich habe nichts gewonnen. Die Frage ist: „Bin ich glücklich? Ich würde lieber schlecht spielen und etwas gewinnen als gut spielen und nichts gewinnen. Das ist meine Mentalität“, erklärte er seine Motivation.

Vor allem ein Sieg im Champions League Finale ist ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung gewesen, sich dem Starkader von Paris anzuschließen. „Wenn ich nicht daran glauben würde, dass PSG die Champions League gewinnen könnte, dann wäre ich nicht hierher gekommen. Ich glaube daran. Ich glaube an alles, was ich tue. Ich möchte es schaffen und will dafür sorgen, dass die Dinge wahr werden. Und genau deshalb bin ich hier.“

In der Gruppe A hat Paris diese Saison gute Chancen, die Finalrunden zu erreichen. Am kommenden Dienstag treffen die Franzosen auf Dynamo Kiew, gegen die Borussia Mönchen Gladbach die Qualifikation zur Gruppenphase verpasste.

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