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Frankreich zeigt sich in Spiellaune

3:2 gewann die französische Nationalmannschaft ihr Testspiel gegen Island. Den Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte der Bayernspieler Franck Ribery. Nach schönem Zuspiel von Oliver Giroud markierte der 29-Jährige sein erstes Tor nach über drei Jahren ohne Treffer für die Equipe Tricolore. Mit einem Lupfer überwand Ribery den isländischen Keeper Hannes Halldorsson und erzielte seinen insgesamt siebten Treffer im Nationaldress. „Ich freue mich für Franck. Er erzielte einen Treffer, der wichtig für ihn ist. Dieses Tor könnte den Knoten bei ihm platzen lassen“, sagte Coach Laurent Blanc im Anschluss an die Partie.

Neben Ribery, der von der Bank kam, und sich in seiner kurzen Spielzeit sehr spielfreudig zeigte, konnte auch Oliver Giroud überzeugen. Der beim FC Bayern München gehandelte Offensivakteur bereitete neben dem Ausgleich durch Ribery auch den Siegtreffer von Adil Rami kurz vor Schluss mustergültig per Kopf vor.

In der ersten Halbzeit sahen die Fans in Valenciennes ein durchwachsenes Spiel seitens der Franzosen. „Wir haben sehr schlecht verteidgt“, resümierte Blanc nach dem Test. Durch Tore von Teddy Bjarnason und Kolbeinn Sigthorsson lag Frankreich nach gut einer halben Stunde Spielzeit mit 0:2 zurück. Die Gäste aus dem hohen Norden zeigten in den ersten 45 Minuten die Schwächen der französischen Hintermannschaft auf.

In der Endphase zeigte Frankreich dann eine Energieleistung und konnte so das Spiel gegen Island noch drehen. „So ein Sieg gibt Selbstvertrauen“, sagte Blanc, weiß aber auch, dass man noch an der Physis arbeiten muss, um für das erste EM-Spiel am 11. Juni gegen England gewappnet zu sein.

Neben England und Frankreich befinden sich auch noch Schweden und Co-Gastgeber Ukraine in der Gruppe D. Mit einer ähnlich guten spielerischen Leistung und einer besseren Abwehr ist ein Weiterkommen durchaus möglich. In der nächsten Runde würde man gegen eine der beiden besten Mannschaften aus Gruppe C treffen. Dabei könnte es sich um den amtierenden Europameister Spanien oder den Weltmeister 2006 Italien handeln. Will man aber den dritten EM-Titel nach 1984 und 2000 ins Land holen, muss man auch gegen solche Fußballmächte bestehen.

Aktuelle Infos zum Turnier und zu den einzelnen Mannschaften findet man auch unter euro2012.youwin.com.

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