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Dutt schlägt neues Nachwuchskonzept vor

Der Sportdirektor des DFB, Robin Dutt, will den Jugendfußball kontinuierlich professionalisieren. Dabei beruft sich der Nachfolger von Matthias Sammer auf ein wissenschaftlich orientiertes Konzept.

Die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft, wie auch des FC Bayern und Borussia Dortmund im Vereinsfußball, die beide im Halbfinale der Champions League stehen, sind für Robin Dutt kein Zufall. Die hervorragende Jugendarbeit der letzten Jahre habe demnach maßgeblich Anteil an dieser positiven Entwicklung und Talente wie Holger Badstuber, Marco Reus, Mario Götze, Ilkay Gündogan, Thomas Müller oder Julian Draxler hervorgebracht. Doch auf den Errungenschaften ausruhen will man sich beim DFB nicht. „Wir dürfen aus einer Momentaufnahme keinen Trend bis in die ferne Zukunft ableiten. Wir dürfen jetzt – aus neuer Selbstzufriedenheit – nicht stehenbleiben. Wir müssen diesen Weg immer wieder aufs Neue gehen“, mahnte der 48-Jährige im Gespräch mit der „Zeit“.

„Erfolg sind alle“, so heißt das Konzept, das der Sportdirektor anstrebt. Dabei geht es um die professionelle Koordination von Taktik, Athletik, Scouting, Analyse und Persönlichkeit bei der Ausbildung der Spieler. Die zuständigen Fachleute für die Aufgaben sollen von Dutt persönlich ausgewählt werden. Der DFB-Funktionär setzt zudem auf die Jugendarbeit bei den Vereinen und hat große Erwartungen an die Nachwuchstrainer. „Viele der jüngst nachgerückten Trainer haben jahrelang Jugend- und Amateurteams betreut – der ideale Platz, um ohne großen Druck taktische Ideen auszuprobieren und zu lernen, Spieler wirklich zu schulen“, sagte Dutt im Fußball Live Kommentar.

Im August 2012 übernahm 48-Jährige das Amt als Sportdirektor beim DFB und ersetzte den zum FC Bayern gewechselten Matthias Sammer. Zuvor war er unter anderem bei den Stuttgarter Kickers, dem SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen als Trainer aktiv.

Am Dienstag war Dutt bei Werder Bremen zu Gast und traf sich dort mit Trainer Thomas Schaaf und Sportchef Thomas Eichin. Bei dem Antrittsbesuch warb er bereits für sein Nachwuchsförderprogramm, das in Zusammenarbeit mit den Leistungszentren der Bundesliga umgesetzt werden soll. Ziel sei es einen „gemeinsame Spielidee“ zu entwickeln, sagte Dutt. Zudem solle die Kommunikation zwischen Klubs und Nationalmannschaft verbessert werden.

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