DFB-Pokalhalbfinale: Torhungrige Bayern treffen auf Angstgegner aus Gladbach

Kommt es am 12. Mai zum Traumfinale im DFB-Pokal zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München? Nachdem der Deutsche Meister in der 120. Minute durch ein Tor von Ilkay Gündogan bei Greuther Fürth vorgelegt hat, erwartet den FC Bayern heute Abend im zweiten Halbfinale bei Borussia Mönchengladbach die weitaus schwere Aufgabe. Nicht zuletzt weil der Tabellendritte vom Niederrhein das Münchner Starensemble in dieser Saison schon zweimal besiegt hat.

Heimstarke Gladbacher wollen Bayern München wieder auskontern

Nach dem Fast-Abstieg im letzten Jahr wird sich das Team von Lucien Favre in dieser Saison höchstwahrscheinlich für die Champions League qualifizieren. Grund für diesen explosionsartigen Aufschwung ist die kompakte Mannschaftsleistung von Borussia Mönchengladbach. Die perfekte Raumaufteilung, die der gegnerischen Mannschaft kaum Platz zum Spielen lässt, gepaart mit technisch hochwertigem Konterfußball war zweimal der Schlüssel für die Gladbacher um die bayrische Offensivweltklasse im Keim zu ersticken. Es wird sich zeigen, ob dies auch gegen Ribery und Robben in Weltklasseformat gelingen kann. Im letzten Bundesligaspiel war Ribery gesperrt und Robben außer Form.
Möglicherweise kann bei Borussia Mönchengladbach der zuletzt verletzte Patrick Herrmann, der im Januar gegen die Bayern zwei Tore erzielte, in die Startelf zurückkehren, um an der Seite von Superstar Marco Reus die sehr hochstehende Abwehr des FC Bayern auszuhebeln.

Für den torhungrigen FC Bayern geht es um mehr als ums DFB-Finale

Nach rekordverdächtigen 20 Toren in den letzten drei Spielen ist im Pokalhalbfinale kein Torrausch des FC Bayern München zu erwarten. Doch selbst ein knapper Sieg bei den heimstarken Gladbacher wäre ein Zeichen für ein wieder erstarkten Titelanwärter sowohl im Kampf um die Deutsche Meisterschaft als auch im Hinblick auf die weiteren Aufgaben in der Champions League. Dort reist Bayern München im Viertelfinale bekanntlich zu Olympique Marseille und trifft, sollte man diese Hürde nehmen, im Halbfinale auf Real Madrid. Andererseits würde ein Ausscheiden bei Borussia Mönchengladbach den gerade erworbenen Nimbus der außerirdischen Bayern im Keim ersticken.
Weiterhin ohne Bastian Schweinsteiger, der an einer Reizung im verletzten Sprunggelenk leidet, dürfte Heynckes Stammelf mit Lahm aus rechts, Alaba auf links und Kroos im defensiven Mittelfeld feststehen. Besonderes Augenmerk richtet sich auf Nationaltorwart Manuel Neuer, der bei den beiden Niederlagen des FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach sich jeweils einen eklatanten Fehler leistete, der zum vorentscheidenden 1:0 führte.

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