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Club wollte Fergusons Co-Trainer

Wie nun bekannt wurde, war der 1. FC Nürnberg nach der Entlassung von Michael Wiesinger um die Dienste des ehemaligen Co-Trainers von Sir Alex Ferguson bemüht. Rene Meulensteen entschied sich allerdings gegen ein Engagement beim „Club“.

Aktuell steht der 1.FC Nürnberg am Tabellenende der Fußball-Bundesliga. Dies war vor der Saison auch nicht vorherzusagen. Mit aussichtsreichen Bundesliga Quoten startete man in die neue Spielzeit, fand sich aber schnell einer sportlichen Talfahrt wieder. Der verhaltene Saisonstart der Franken hatte die Entlassung von Trainer Michael Wiesinger zur Folge. Und eigentlich erhoffte man sich von dem Trainerwechsel einen kurzfristigen Umschwung und vor allem Punkte.

Gertjan Verbeek übernahm 15 Tage nach Wiesingers Entlassung dessen Aufgaben. Nach drei Partien ist seine Bilanz allerdings ernüchternd. Zwei Niederlagen und ein Unentschieden stehen zu Buche. Allerdings zeigt sich der „Club“ spielerisch bereits stark formverbessert.

Am vergangenen Spieltag schaffte es Nürnberg in Mönchengladbach, enorm heimstarke Borussen ganze 60 Minuten lang zu dominieren. Man ging gar mit 1:0 in Führung, musste sich am Ende aber 3:1 geschlagen geben. Dabei spiegelt das Ergebnis keineswegs den Spielverlauf wider, sondern war lediglich das Resultat einer glücklichen und konsequenten Schlussphase der Gladbacher.

Noch ist unklar, ob die Nürnberger Verantwortlichen mit der Verpflichtung Verbeeks die richtige Entscheidung getroffen haben. Denn eigentlich war der Niederländer Notnagel. Ursprünglich hatte sich das Tabellenschlusslicht um eine Verpflichtung von Rene Meulensteen bemüht. Der 49-Jährige war seit 2007 Mitglied im Trainerstab von Manchester United, wo er unter Trainer-Legende Sir Alex Ferguson arbeitete.

Meulensteen entschied sich allerdings gegen die Bundesliga und wechselte stattdessen zum FC Fulham, wo er nur unter Cheftrainer Martin Jol arbeitet. Zuvor war er nach Fergusons Rücktritt nach Russland zu Anzhi Makhachkala gewechselt. Dort arbeitete er als Co-Trainer von Guus Hiddink, ehe er am 22. Juli dessen Posten als Chef-Coach übernahm, nach nur 16 Tagen aber wieder entlassen wurde.

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