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Champions-League-Finale 2013: Borussia Dortmund – Bayern München

Im Jahr 2012 noch hat der FC Bayern München das Finale der Champions League im eigenen Stadion nach Verlängerung und Elfmeterschießen verloren – jetzt hat der neue deutsche Meister 2013 im Londoner Wembley-Stadion die Möglichkeit, gegen Borussia Dortmund das Endspiel um die europäische Krone im Vereins-Fußball im innerdeutschen Duell zu gewinnen.

Dabei hat sich in den letzten Jahren eine gewisse Rivalität aufgebaut durch die deutschen Meisterschaften von Dortmund 2010/11 und folgend 2011/12. Außerdem gab es in den Liga-Spielen oft enge Begegnungen, brisante Spielsituationen und umstrittene Entscheidungen.

Im DFB-Pokal-Endspiel 2012 konnte der BVB in Berlin triumphieren und das Double feiern, während der FCB in der Bundesliga, im Pokal und der Königsklasse immer nur Zweiter wurde. Zusätzlich angeheizt wird der Kampf auch durch den Bayern-Wechsel von Mario Götze zur nächsten Saison, der unmittelbar vor dem Champions League-Halbfinale bekannt wurde. Jetzt greift der Rekordmeister an und möchte auch für Uli Hoeness das Triple holen, der zurzeit wegen einer Steueraffäre in der Zwickmühle ist.

Außerdem ist Jupp Heynckes hochmotiviert, seine Karriere mit Deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Gewinn der Champions League abzuschließen. Wie hier zu sehen ist, rechnen die Wettanbieter mit einem Erfolg der Bayern, Dortmund gilt als klarer Außenseiter mit hohen Wettquoten. Bei zehn Euro Einsatz bekommt der Kunde aktuell das 4,8-fache vom Wettanbieter zurück, sollte Jürgen Klopp die Sensation schaffen und in regulärer Spielzeit die Bayern schlagen.

In der Bundesliga-Saison 2012/13 trennten sich beide Teams sowohl in der Münchner Allianz Arena, als auch im Dortmunder Signal Iduna Park mit 1:1 – im nationalen Pokal-Wettbewerb setzte sich der FC Bayern München zu Hause mit 1:0 durch.  Motivation dürfte also auf beiden Seiten vorhanden sein, ein weiteres Mal Champions League-Sieger zu werden. Ganz Deutschland freut sich auf dieses Spiel, nachdem sich der BVB 09 gegen Real Madrid und die Bayern gegen Barcelona letztendlich souverän für das Finale qualifizierten.

Wenn das bisher einmalige deutsche Endspiel angepfiffen wird, kann es durchaus erstmal ein Belauern geben und taktische Überlegungen könnten eine Rolle spielen. Die Torhüter Manuel Neuer auf der einen und Roman Weidenfeller auf der anderen Seite werden dennoch oft genug im Fokus stehen und mit jeweils guten Paraden ein Tor zu verhindern wissen. Dabei werden sie unterstützt von einer wahren Invasion deutscher Fans in Schwarz-Gelb und Rot-Weiß.

Ganz Europa fiebert dem Finale entgegen und wird Zeuge davon werden, ob sich der Underdog durchsetzen wird oder der Weg frei ist für den Favoriten, der wiederum eine Woche später den Dreifach-Erfolg mit einem Sieg in Berlin beim DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart klarmachen könnte.

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