20 Gründe gegen Castingshows

Ist es nicht erstaunlich, wie Heerscharen von jungen Menschen zu den Castingshows pilgern, als läge alles Glück der Erden bei den Juroren und deren Entscheidung. Die womöglich den großen Traum, des über Nacht wahr gewordenen Superstars, ermöglicht.
Kreischende Teenies, aufgestylt mit bauchfreiem Top, einer völlig verzerrten Wahrnehmung des eigenen Könnens, drängen sich im Vorfeld vor den Toren eines First Class Hotels, dessen “Sesam öffne dich” den Eintritt in die große Glimmer- und Glitzerwelt bedeuten könnte.
Emotional völlig aufgewühlt,voller Hoffnung und dem unerschütterlichen Glauben es zu schaffen.
- Kommt dann die Ernüchterung und die Enttäuschung, ist kein Mensch da der sie auffängt-
- Es entsteht ein Konkurenzkampf, der nur ein Gegeneinander und kein Miteinander verstärkt. Es entsteht das Gefühl des Einzelkämpfers.
- heroische junge Männer im coolen Gangsterlook, die überzeugt sind, die Welt in der Hand zu haben und eine völlige Fehleinschätzung ihrer Selbst unterliegen.
- junge Mädchen,die bereit sind sich völlig zu verbiegen, ja selbst im Ersatzteillager der plastischen Chirugie zu bedienen. Sie verlieren jeden Bezug zur natürlichen Schönheit und der eigenen Identität.
- Ausgeliefert, der Willkür und Sympathie von entscheidungstragenden Menschen. Bei denen wohl mehr der Profit, als die Förderung wirklicher Talente ausschlaggebend ist.
- Das Ganze, oft noch gefördert und unterstützt von Eltern, deren Wunschdenken, das auf Ruhm und Erfolg gerichtet ist, die Sprößlinge antreibt. Bar jeden Bezugs zur Realität und bizarr in den Formen die es annehmen kann.
- Ein ungeheurer Medienaufwand, der verspricht, dieses Ziel, nur einmal auf der Mattscheibe zu flimmern, zu erreichen.
- Ich war im Fernsehen, aber was kommt danach?
- das Ausscheidungsverfahren hilft nicht nur Einigen sich hoffnungslos zu blamieren, es katapultiert das Selbstwergefühl auf Null.
- die emotionale Achterbahnfahrt bringt viele an den Rand des psychisch Pathologischen.
- fließende Tränen und der Sturz in ein tiefes schwarzes Loch, sind beim Ausscheiden nur die ersten Symptome.
- Hoffnungslosigkeit, Trauer bis hin zum Wunsch nicht mehr Leben zu wollen ereilt die Kanidaten.
- Nicht zu genügen, nicht gut genug zu sein, zerstören oft jede Motivation, das eigene Leben weiter in Angriff nehmen zu wollen.
- Und die, welche weitergekommen sind, deren Nerven-zerreiß-Probe anhält und die weiter unter Dauerstrom stehen. Haben keine akkurate Begleitung.
- von Auswahlverfahren zu Auswahlverfahren liegen die Nerven blank.
- Schließlich hochgepusht, bis zur Entausscheidung, die multimedial so vermarktet wird, das kaum noch mehr heraus zu holen ist.
- abgeschnitten von der Welt, oft in einer teuren, angemieteten Luxushütte, welche die Verheißung des zukünftigen Jet-Set Lebens verspricht.
- Schließlich lässt man den am meisten puplikumswirksamsten Stern am Himmel aufgehen. Nicht, ohne das Letzte, etwa Publikumsvotings aus den Shows heraus zu holen.
- die Plattenverträge, die Auftritte alles ist schon geplant. Die Frage bleibt, wer hier wirklich profitiert.
- Nach dem heftigen Höhenflug, bleibt dann nur der Absturz.
Danach kommt wieder die Versenkung in die Anonymität, wegen schlechter oder fehlender Berater bleibt oft auch der Reichtum ein nur vorübergehender. Wir hören und sehen von diesen Superstars nichts mehr. Wie müssen die sich wohl fühlen und wie können sie in die Normalität zurückkehren?

Comments (3)

richtigSeptember 10th, 2008 at 16:12

der autor diese textes hat recht und nochmals recht!!!!

Krasse_KuhDezember 11th, 2008 at 12:24

Ich finde Castingshows auch kacke!!!

...Januar 13th, 2009 at 12:06

Erst mal: Der Autor dieses Textes sollte ihn mal auf Rechtschreibefehler prüfen!
Zum Inhalt: So schlimm ist es wirklich nicht. So geht es halt zu und her im Leben. Und diese Leute melden sich ja freiwillig an. Teenies, die ein völlig übesteigertes Selbstwertgefühl haben, tun gut daran, wenn sie mal durch knallharte Kritik und Publikumsrückmeldungen auf den Boden der Tatsachen geholt werden.

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